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Zurück zu den Erfolgsgeschichten

Ein Unternehmen, dessen Geschichte von vertrauensvoller Zusammenarbeit mit hervorragenden Fahrern geprägt ist

47%
weniger Unfälle
84%
weniger Fälle von Ablenkung der Fahrer am Steuer
71%
weniger Fahrer ohne Sicherheitsgurt

Alfa Travel ist Teil der Alfa Leisureplex Group. Als ursprünglich familiengeführte Hotelgruppe startete Alfa 1997 sein Reisebusgeschäft. Heute ist es das einzige Reiseunternehmen Großbritanniens, das sich in Mitarbeiterbesitz befindet.

Alfa Travel betreibt eine Flotte von 48 Luxusbussen der Marke Mercedes. Die Fahrer der Busse fungieren dabei gleichzeitig als Reiseleiter und sind Hauptansprechpartner für die Gäste. Sie pflegen enge Beziehungen zu ihren Kunden, und viele Kunden bitten darum, wieder bei ihrem Stammfahrer zu buchen. Die Kunden werden an lokalen Abholpunkten in ganz Großbritannien abgeholt und zu den jeweiligen Umsteigepunkten gebracht. Dort steigen sie in einen Bus um, der sie zu ihrem endgültigen Zielort bringt, meist eines der Strandhotels von Alfa Leisureplex.

Paul Bull, Betriebsleiter von Alfa Travel, trat 2016 in das Unternehmen ein. Er erkannte schnell, dass Alfa Travel trotz seiner soliden Sicherheitsbilanz die Möglichkeit hatte, diesem Thema noch mehr Priorität einzuräumen und es stärker in den Fokus des Unternehmens zu rücken. "Eine unserer Herausforderungen besteht darin, dass es extrem schwierig ist, die Fahrer in eimem persönlichen Gespräch zu unterweisen, da sie ständig unterwegs sind und nicht zu einem Depot zurückkehren“, erklärt Bull. "Wir brauchten eine Lösung, die auch aus der Ferne funktioniert."

Bei der Einführung des Lytx® Fahrersicherheitsprogramms in der gesamten Flotte im Februar 2018 stellte Alfa Travel verschiedene sicherheitsrelevante Probleme fest, darunter die Nichteinhaltung der Anschnallpflicht, zu geringe Sicherheitsabstände und unaufmerksames Verhalten der Fahrer. Das aus diesen Erkenntnissen resultierende Coaching-Programm erzielte hervorragende Ergebnisse.

Wichtige Schritte zu einer verbesserten Sicherheitskultur

Die Abfahrts- und Rückreisetage der Alfa-Fahrer sind sehr lang, da sie sowohl die Zubringerstrecken bedienen als auch die Kunden zu ihren endgültigen Zielorten fahren. Den Rest ihrer Zeit verbringen sie im Hotel, wo sie ihre Ruhetage einlegen und Kunden als Fahrer auf Ausflügen begleiten. Die Fahrer übernachten nur selten zu Hause, manchmal nur einen Tag pro Woche. Sie arbeiten ganzjährig, wobei die Urlaubszeit in den Januar fällt. 

Bull erkannte bestimmte Muster bei den Sicherheitsvorfällen bei Alfa. Obwohl es keine schweren Unfälle gab, kam es 2017 zu zahlreichen Vorfällen, bei denen Verantwortung und Haftung umstritten waren. Alfa hatte damals keine Möglichkeit, objektiv herauszufinden, was passiert war, oder Informationen zu sammeln, um die Sicherheit künftig zu verbessern.

Die Entscheidung für Lytx fiel leicht. Bull traf das Lytx-Team im Oktober 2017 auf der UK Coach Show. Im Gespräch mit Kollegen anderer Anbieter erfuhr er, dass Lytx hohes Ansehen im Markt genießt.

Da nur ein kurzes Zeitfenster – Januar und Februar – für die Installation einer Lösung und die gemeinsame Einweisung der Fahrer zur Verfügung stand, musste Bull schnell handeln. Eine Überprüfung der Alternativen konnte ihn nicht davon abbringen, dass Lytx das richtige System war. Er verzichtete auf einen Test und begann sofort mit der Installation der Technologie, er passte Alfas Betriebsabläufe an und sicherte sich das Vertrauen und die Kooperation seiner Fahrer.

Die gesamte Flotte wurde mit Lytx DriveCam® Ereignisrekordern ausgestattet. Die nach vorn gerichteten und internen Kameras zeichnen Videos auf, sobald ein Ereignis ausgelöst wird. Das Expertenteam von Lytx prüft das Filmmaterial und leitet Clips, die Aufmerksamkeit erfordern, an die Verkehrsmanager von Alfa Travel weiter.

Wie bei den meisten neuen Technologien kann es eine große Herausforderung sein, die Mitarbeitenden davon zu überzeugen, damit zu arbeiten. Bull informierte alle 48 Alfa-Fahrer beim jährlichen Seminar des Unternehmens im Februar 2018 und versuchte, mögliche Bedenken zu verstehen. "Ich denke, es war wichtig, sie alle im Vorfeld gemeinsam zu informieren", so Bull.

"Ihre größte Sorge war, dass wir jederzeit darauf zugreifen und sehen könnten, was sie tun", fügt Bull hinzu. "Nachdem wir ihnen erklärt hatten, dass es nur um die Aufzeichnung von Vorfällen geht und wir keinen Zugriff auf das System hatten, waren sie einverstanden. Sie kommen nun gut damit zurecht und schätzen die Vorteile."

Auch operativ gab es Änderungen. Die beiden Verkehrsleiter teilen sich nun die Verantwortung und beaufsichtigen jeweils die Hälfte der Fahrer. Im Falle eines Vorfalls überprüfen sie das Video, leiten ihre Notizen zusammen mit dem Video an den Fahrer weiter und rufen diesen anschließend an, um das Problem zu besprechen. Sollte ein schwerwiegenderer Vorfall eintreten, würden sie sich auch mit dem Fahrer treffen. Bis Juni 2019 gab es keine Vorfälle, die ein solches Treffen erforderlich machten.

Am Ende des Jahres findet für jeden Fahrer ein persönliches Leistungsgespräch statt, bei dem auch die Leistungshistorie aus den Erkenntnissen des Lytx Systemszur Sprache kommt.

Hervorragende Ergebnisse

Überraschend war die Anzahl der Fahrer, die nicht angeschnallt waren. "Das war wirklich ein Schock für uns", berichtet Bull. "Nachdem wir die Situation erkannt, mit den Fahrern gesprochen und ihre Perspektive verstanden hatten, konnten wir direkt reagieren. Die Zahl der Fälle, in denen die Anschnallpflicht nicht eingehalten wird, ist um 84 Prozent zurückgegangen."

Anfang 2019 führte Alfa ein Programm ein, um sicheres Fahren zu belohnen. "Unsere Verkehrsmanager kennen unsere Fahrer und verfolgen daher einen individuellen Coaching-Ansatz, der auf die individuellen Fähigkeiten und Herausforderungen eines jeden Fahrers eingeht." Alfa-Fahrer wissen, dass die Unternehmensphilosophie darin besteht, Videos als Coaching-Instrument und nicht zu Disziplinarzwecken einzusetzen. Bull hat darauf basierend nur positive Auswirkungen Ansatzes gesehen.

"Ende letzten Jahres identifizierten wir vier Fahrer mit erhöhtem Risikoprofil. Dank der Videos konnten wir Bereiche identifizieren, die besondere Aufmerksamkeit erforderten, und gezielte Schulungen anbieten, um das Fahrverhalten zu verbessern."

Auch die Verkehrsmanager von Alfa haben die Veränderung bemerkt. "Anfangs befürchteten sie, dass dies ihre ohnehin schon hohe Arbeitsbelastung noch weiter erhöhen würde. Doch dann erkannten sie die vielen Vorteile des Programms und konnten sich tatsächlich mehr auf die Fahrer konzentrieren, da sie weniger Zeit für die Rekrutierung neuer Fahrer aufwenden mussten." Alfa verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Reduzierung der Fahrerfluktuation, die um 75 Prozent zurückging. Bull ist überzeugt, dassder hohe Fokus auf Sicherheit und die Einführung des Lytx-Sicherheitsprogramms mit einem eigenen Prämiensystem zu dieser Verbesserung beigetragen haben. "Das ist ein positiver Kreislauf", so Bull.

Fazit

Paul Bull ist vom Service von Lytx und den Ergebnissen von Alfa beeindruckt. Er betont, dass es nicht nur um die Reduzierung von Unfällen geht, sondern auch um Prävention und Risikomanagement.

"Ob in einem Lager, im Einzelhandel oder auf einer Baustelle: Sicherheit wird durch die Untersuchung von Beinaheunfällen und unsicheren Verhaltensweisen gewährleistet“, bestätigt er. "Ohne Videomaterial ist das bei Risiko-behafteten Fahrmanövern nicht möglich, da man keine Möglichkeit hat, Einsicht zu nehmen. Mit diesem System ist das jedoch möglich."

"Lytx ermöglicht es uns, Beinaheunfälle zu erkennen und zu verstehen. Wir wissen, was passiert ist, und entwickeln Programme zur Unfallprävention und zur Verhaltensänderung der Fahrer."

"Was den Ruf und das Vertrauen der Kunden betrifft: Wenn Sie einen schweren Unfall hatten und Ihr Firmenname auf dem Bus zu sehen ist, dann ist es sehr schwer, sich von der entsprechenden Berichterstattung wieder zu erholen. Ich denke, dass alle Flottenfahrzeuge irgendwann Video-Telematik nutzen werden, um die Sicherheit zu verbessern und den Ruf der eigenen Marke zu schützen."

"Entscheidend ist, alle von Anfang an einzubeziehen und ihnen klarzumachen, dass es um die Sicherheit geht – um die eigene Sicherheit genauso wie um die aller anderen, einschließlich der Kunden."

Herausforderung

  • Unklarheit darüber, wer für einen Unfall verantwortlich ist (Alfa-Fahrer oder anderer Fahrer)
  • Keine Möglichkeit, Beinaheunfälle zu erkennen oder daraus zu lernen
  • Schwierigkeiten bei der rechtzeitigen Schulung von Fahrern, wenn diese nicht zum Depot zurückkehren

Lösung

  • Ermöglicht die Fernanzeige von Videos über Mobilgeräte
  • Bereitstellung von Schulungsvideos für Fahrer
  • Lytx ermöglicht den Zugriff auf Ereignisvideos nahezu in Echtzeit*

Ergebnisse

  • Videos liefern wertvolle Informationen und einen aussagekräftigen Bericht über die Ereignisse
  • Fördert und unterstützt die Sicherheitskultur bei Alfa Travel – ein Beweis dafür, wie ernst Alfa das Thema Sicherheit nimmt
  • Bietet Informationen zur Identifizierung von Fahrern, die ihre Arbeit korrekt ausführen, und von Fahrern, die zusätzliche Schulung benötigen