Flogas reduziert Kollisionen und Treibstoffkosten mithilfe der Lytx-Videotelematik
Flogas mit Sitz in Leicester in den East Midlands, England, ist einer der führenden Anbieter von Flüssiggas. Für den Transport dieser Gefahrstoffe benötigte Flogas eine Technologielösung, die zum Schutz der Fahrer beiträgt und gleichzeitig die Wachsamkeit der Fahrer erhöht.
Vor dem Einsatz des Fahrersicherheitsprogramms stand Flogas vor drei Herausforderungen. Erstens war Flogas - obwohl die Zahl der Unfälle bereits zurückgegangen war - der Ansicht, dass sich dies durch ein proaktiveres Fahrersicherheitssystem noch deutlich schneller verbessern ließe. Die Unfälle, bei denen Flogas-Fahrzeuge beschädigt wurden, trieben nicht nur die Reparaturkosten in die Höhe, sondern hatten auch Ausfallzeiten von Fahrzeugen und Fahrern zu Folge. Das Unternehmen setzte sich daher zum Ziel, die Unfallzahlen beim Transport der Gefahrstoffe auf Dauer zu senken.
Zweitens hatte Flogas nur eingeschränkten Einblick in das Geschehen auf der Straße. Beinaheunfälle wurden beispielsweise gar nicht besprochen. Drittens musste das Unternehmen erst einmal herausfinden, welche seiner Fahrer unsicheres Fahrverhalten aufwiesen, um ihnen wiederum helfen zu können, ihre Fähigkeiten zu verbessern um Unfälle vermeiden zu können
"Wir haben erkannt, dass wir durch die Erfassung von Beinaheunfällen die Situation unmittelbar vor einer Kollision besser einschätzen können", so Timothy Eaton, Leiter Logistik und Lieferkette bei Flogas. "Deshalb haben wir uns an Lytx gewandt, um anhand der Lytx-Videotelematik die Situation besser zu verstehen und die Lage vor Ort proaktiv zu steuern."
Fahrersicherheitsprogramm trägt zur Reduktion von Kollisionen und sicherheitsgefährdenden Vorfällen bei
Seit Flogas 2015 das Fahrersicherheitsprogramm einführte, sind die Zahl der Kollisionen und die damit verbundenen Kosten deutlich zurückgegangen. Von 2015 bis 2018 verzeichnete Flogas einen Rückgang der Kollisionen um 43 Prozent sowie der Kollisionen und Beinahe-Kollisionen um 45 Prozent.
Darüber hinaus verzeichnete Flogas im gleichen Dreimonatszeitraum von 2017 bis 2018 im Vergleich zum Vorjahr signifikante Verbesserungen:
- 25% weniger sicherheitsgefährdende Vorfälle
- 48% weniger Nutzung mobiler Geräte
- 46% weniger unangeschnallte Fahrer
- 26% weniger Abstandswarnungen
- 23% weniger Warnungen aufgrund verspäteter Reaktionen
Verbesserte Mitarbeiterbindung
Durch die Reduzierung von Kollisionen, Beinahe-Kollisionen und Risiko-behafteten Verhaltensweisen wie der Handynutzung konnte Flogas das Firmen-Ergebnis verbessern, die Fähigkeiten der Fahrer weiter verbessern und seine Mitarbeitenden und Fahrzeuge besser vor Schäden schützen. Darüber hinaus kann Flogas durch eine Erweiterung des bestehenden Fahrerpools Fahrer vermehrt im Unternehmen halten und weiterhin nicht nur von den verbesserten Sicherheitsvorkehrungen profitieren, sondern auch von dem hervorragenden Service, den die Fahrer den Kunden täglich bieten.
"Ein Managed Service wie Lytx, der uns dabei hilft, uns im Bereich der Verkehrssicherheit zurechtzufinden, erleichtert es uns, die Risiken im Unternehmen zu verstehen und proaktiv anzugehen", so Eaton.
Sichereres Fahrverhalten führt zu Kraftstoffeinsparungen
Flogas verzeichnete nach der Implementierung des Fahrersicherheitsprogramms eine sofortige Verbrauchsoptimierung. Mit diesem Vorteil hatte Flogas nicht gerechnet, da das Unternehmen bereits ein separates Kraftstoffüberwachungsprogramm nutzte.
"Innerhalb der ersten beiden Quartale nach der Einführung des Fahrersicherheitsprogramms konnten wir überraschender Weise eine Verbrauchsoptimierung feststellen", so Eaton. "Die Ergebnisse waren so bemerkenswert, dass wir entschieden, unser bisheriges Kraftstoffmanagementsystem nicht weiter zu verwenden, da es keinen Sinn mehr machte. Unsere Fahrer fuhren sicherer, beschleunigten weniger stark und bremsten sanfter. Jeder einzelne Fahrer hat sich in seinem Verhalten verbessert."
Eaton schätzt, dass die Kraftstoffeinsparungen durch das Fahrersicherheitsprogramm 5 Prozent erreicht haben. Das ist beachtlich für ein Unternehmen, das jährlich 5 Millionen Pfund für Kraftstoff ausgibt.
"Kraftstoff ist eine leicht entzündliche Ladung, und auf der Straße kann alles passieren“, sagte er. „Das Fahrersicherheitsprogramm trägt dazu bei, dass unsere Fahrer so sicher fahren, wie wir es von ihnen erwarten. Die erzielten Kraftstoffeinsparungen zeigen uns, dass sicheres und effizientes Fahren Hand in Hand gehen.“
Herausforderung
- Wunsch nach kontinuierlicher Verbesserung der Unfallreduzierung
- Eingeschränkte Sichtbarkeit des Geschehens vor Ort, z. B. bei Beinaheunfällen
- Notwendigkeit, unsicheres Fahrverhalten aufzuzeigen
Lösung
- Implementierung des Fahrersicherheitsprogramms, um Kollisionen weiter zu reduzieren und durch einen systematischen Coaching-Ansatz sicherere Fahrgewohnheiten zu fördern
Ergebnisse
- Deutliche Reduzierung der Unfallhäufigkeit und -schwere
- Reduzierung unsicherer Fahrgewohnheiten wie Handynutzung, zu geringer Sicherheitsabstand und mangelndes Anschnallen
- Verbesserte Fahrerbindung und Verbrauchsoptimierung mit Kosteneinsparungen im Ergebnis